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Die Geschichte der Wasserhyazinthe ist die Geschichte einer Pflanze, die zum Super-Unkraut wurde,
weil Menschen sie als Zierpflanze kultivieren wollten: ihre attraktive lila Blüte ähnelt ja
tatsächlich der Hyazinthe und so ein blühender Pflanzenteppich sieht im gepflegten
Gartenteich wunderschön aus! In Afrika, Asien und sogar in Teilen der USA hat sich
die "Wasserpest" allerdings schnell und dramatisch verbreitet, so dass sie zum einem
veritablen Umweltproblem .
wurde.
Eine Methode, aus dem schnellen und massenhaften Wachstums der Wasserhyazinthe einen
Vorteil zu machen und so das ökologische Problem zu lösen, ist ihre zunehmende Verwendung
zur Herstellung von Produkten. Mit zunehmendem Erfolg werden mittlerweile schöne Dinge
aus Wasserhyazinthe in alle Welt exportiert. Das hat auch sozial erwünschte positive
Wirkungen, denn Ernte und Aufbereitung der schnellwüchsigen Pflanze gibt vielen Menschen
in den Herkunftsländern Arbeit.
Nach dem Ernten werden die Pflanzenstängel zu diesem Zweck getrocknet, dann gemangelt
und zu Seilen geflochten, aus denen vielerlei Schönes und Nützliches entsteht: Sessel,
Regale, Tabletts, sowie Blumen- und Pflanzkübel.

In den schönsten Mustern geflochten und in verschiedene Farben getönt, werden die
Pflanzkübel zum attraktiven Blickfang in Wohnräumen, Dielen, Büros und manchem Hotel-Foyer.
In der Haltbarkeit entspricht das Wasserhyazinthengeflecht etwa dem Rattan, bei der
Entwicklung der Verarbeitungsmethoden und der Produkte wurde darauf besonderer Wert gelegt.
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